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Wovon Eva nicht zu träumen wagte

Da bekam ich doch gestern einen Sack Obst aus eigenem Anbau mit der Bemerkung geschenkt: "Ein paar von denen sind Birnenäpfel." Nun hatte ich keine Ahnung, was Birnenäpfel sind, fragte aber nicht nach, um meine botanischen Defizite nicht allzu offensichtlich zu machen (man kann ja schließlich alles googeln).

Nachdem der Besuch gegangen war, machte ich mich also ans Auspacken und siehe da: Alles Obst sah wie Äpfel aus. Daraus schloss ich logisch, dass also die Birnenäpfel wie Äpfel aussehen und nach Birne schmecken müssen.

Also biss ich in die erste Sorte, die mir birnisch erschien - Fehlanzeige - ein Apfelapfel. Nachdem der verschlungen war (übrigens mag ich eigentlich keine Äpfel), siegte die Neugierde und ich probierte noch eine offensichtlich andere Sorte - Fehlanzeige: wieder Apfelapfel. Nach zwei Äpfeln ist im Normalfall mein Monatsbedarf an dieser Frucht völlig gedeckt, aber man ist ja neugierig, also der dritte Apfel - wieder ein Reinfall.

Wegen dieser Misserfolge frustriert rief ich die werte Schenkerin an und fragte, welches denn der Birnenapfel sei. Sie meinte "einer von den grünen". Nach kurzem Überlegen, biss ich daraufhin in jeden grünen Apfel einmal rein - alles Äpfeläpfel. Dann in alle restlichen: Äpfeläpfel in Reinform.

Jetzt habe ich hier ca. 30 angebissene Äpfeläpfel rumliegen. Was mach ich bloß?
10.10.07 11:28


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Ein paar schnippische Bemerkungen zur Buchmesse

Brav war ich bereits am 10.10. auf der Buchmesse.

Mein Resume:
Lauter unsympathische Berühmtheiten gesehen (Wowereit, Friedmann und so) und jede Menge netter Unbekannter getroffen (Italiener in der Bücherbranche sind ungemein charmant und haben Kistenweise Prosecco in ihren Messeständen gelagert).

Ein Autogramm von einem Herrn Peter Frey bekommen - als "heute"-Muffel mir bis dahin nur ein vager Begriff. Er stellte auf sehr angenehme Weise ein Buch vor, das beim Herder-Verlag erschienen ist. Klang tatsächlich spannend und ich habe mich verführen lassen es zu kaufen. Beim abendlichen Warten auf die S-Bahn (50min Verspätung wegen Personen auf den Gleisen - entschuldigt, aber braucht man 50 Minuten, um ein paar Typen von den Gleisen zu schießen?) dann darin herumgestöbert - naja....

Habe auch Julia Franck aus nächster Nähe beobachten können - obwohl ihr Bild in jeder aktuellen Tageszeitung stand, interessierte sich kein Mensch für ihre Antworten bei dem Fernsehinterview, dass sie gerade gab. Ihr Buch scheint mir trotz der hervorragenden Kritiken zu schaurig zum Lesen (ok, ich bin manchmal etwas sensibel). Sie beeindruckte mich allerdings von allem auf der Messe am Meisten: Wie kann eine Frau mit Anfang Vierzig so aussehen, als käme Sie gerade von Ihrer Abiturientenverabschiedung? Damit ich hier nicht absolut der Oberflächlichkeit willen verurteilt werde: Ihre Antworten auf die Fragen des Interviewers (die voraussehbarer nicht hätten sein können) waren angenehm und sprachen von einer vorhandenen Grundintelligenz.

Leider hatte mich die Buchmesse und der damit einhergehende Verlust meiner Uhr so trist gestimmt, dass ich am Freitag nicht mehr zur Lesung von Juli Zeh gegangen bin, obwohl ich selten einen faszinierenderen Roman als "Spieltrieb" gelesen habe.

Noch ein Kommentar zum Schluss: Alle auf der Messe strahlten radioaktiv bei Begriffen wie Web 2.0 und Blogs und Youtube und undsoweiter. Sind das eigentlich die gleichen Leute, die praktisch alles inhaltliche, was in diesem Bereich geschrieben wird, als belang-, niveau- und gegenstandslos brandmarken?
15.10.07 22:21


Jata ist

... das Geschenk.
... offline.
... langsam am Ende.
... wieder da.
... das Handgepäck.
... mitten in der Stadt.
... auf elf der dreizehn betroffenen.
... schon so lange fort.
... jetzt mit einer Unter-.
... dankbar und streckt sich.
... die Keimzelle.
... eine vom Strahl Harryhausens.
... meine ganz persönliche Heldin.

(Einfach "... ist" googlen und schauen, was dabei herauskommt.)

Gefunden: Pulsiv
25.10.07 00:26


Brennpunkt

Freundin: Meine Haut brennt.
Jata: Wieso denn?
Freundin: Ich habe so eine Creme-Probe aus der Zeitschrift draufgemacht.
Jata: Tja…
Freundin: Da stand, dass Sarah Jessica Parker die auch benutzt.
Jata: Die sieht doch nicht gut aus!
Freundin: Naja, man kann sich eben nicht aussuchen, auf wessen Gesicht die die Proben pappen.
25.10.07 12:23


It's rainin' man!

1. Auto in Inspektion gebracht.
=> Nervig.

2. Empfehlung bekommen, die Scheibenwischer auch austauschen zu lassen.
=> Aus Faulheit zugestimmt.

3. Auto abgeholt.
=> Teuer.

4. Im Dunkeln bei Regen Ins Kino gefahren.
=> Der Fahrer-Scheibenwischer bricht ab.
Erkenntnis Nr. 1: Langsames Fahren ist in regnerischer Nacht ohne Scheibenwischer tödlich.

7. Nach dem Kino Scheibenwischer mit Leukoplast befestigt.
=> Verfallsdatum des Verbandskasten abgelaufen.
Erkenntnis Nr. 2: Altes Leukoplast aus dem Verbandskasten kann man auch knoten.

8. Am nächsten Tag wieder in die Werkstatt.
=> Die Szene meines Lebens hingelegt - unbezahlbar!



26.10.07 19:00


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